Gedanken zum Rosenkranzmonat Oktober

SONY DSCVielen ist der Rosenkranz nicht mehr vertraut. Lassen wir uns auf einige Gedanken zum Rosenkranz ein.

Es ist ein Betrachtungsgebet, das uns hilft, zu Jesus und seinem Leben und Sterben für uns Ja zu sagen und ebenso zu unserer Berufung der Christusnachfolge. Ja, der Rosenkranz wird für den Beter zur Lebensform einer Betrachtung, welche in Erkenntnis und Frömmigkeit führt.

Der Rosenkranz ist ein Jesusgebet, in dem wir mit der Hilfe der Gottesmutter Jesus Raum geben und damit seinem Geist, der in uns den Vater anbeten will. „Gebt dem Teufel keinen Raum“, sagt Paulus. Wo der Geist Gottes eingelassen wird, hat Böses keine Macht mehr. So ist das Rosenkranzgebet auch ein Schutzgebet und ein Reinigungsgebet zugleich. Jeder Mensch bedarf immer wieder der inneren Reinigung – jeden Tag; doch keiner kann jeden Tag beichten gehen, aber jeden Tag beten, das kann er!

Viele machen die Erfahrung, das Beten des Rosenkranzes verschieben zu wollen oder gar nicht erst anzufangen. Er sei zu lang, man würde sich nicht konzentrieren können, sogar langweilig sei er usw. Das sind – wenn wir ehrlich sind – nur Ausreden in Anbetracht der vielen Dinge, für die wir Zeit finden. Warum sind wir immer so schnell dabei keine Zeit zu haben, wenn es um Gott geht? Im Rosenkranzgebet gewinnt eine andere Atmosphäre Raum, in der der Mensch einen weiten Blick erhält, durchatmet und Leben – ja, sogar Zeit! – gewinnt. Wir schreiten über unsere Welt des Alltäglichen hinaus und gewinnen Raum und Zeit für Gott.

Den Rosenkranz kann man in einer der vorgegebene Weisen beten (siehe Gotteslob Nr.4), doch ebenso mit eigenen Einfügungen; z.B. „Jesus, der…meine Familie segnet…mich liebt…mir Kraft gibt…meine Hilfe ist…“ usw. Oder man betet vorher um den Heiligen Geist, der uns zu den Geheimnissen führt, welche für uns zur Betrachtung wichtig sind. So wird es immer ein spannendes Beten sein, reich an Erkenntnis und innerer Fruchtbarkeit. Zudem ist es ein weltumspannendes Gebet, da es keinen Moment gibt, in dem nicht ungezählt der Rosenkranz gebetet wird. Klinken wir uns mit ein in diesen mächtigen Gebetsstrom! Ich kenne niemand, der den Rosenkranz wirklich für sich entdeckt hat und ihn wieder verworfen hätte.

Versuchen wir es einfach, anfänglich vielleicht mit einem Gesätz am Tag. Und wer es mit anderen versuchen will, hat dazu jeden Sonntag im Oktober um 17.00 Uhr Gelegenheit in unseren Kirchen in Großenhain und Gröditz.

Ihr Pfr. Andreas Jaster

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