Gemeindereferent

Gemeindereferent: Demmich

Anschrift:
Katholische Pfarrei St. Katharina
Herrmannstr. 27b
D-01558 Großenhain

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Tel.: 03522-502624
Fax: 03522-525831

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Dienstag 09.00 bis 11.00 Uhr

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Was ist eine Gemeindereferent?

Der Beruf Gemeindereferent/Gemeindereferentin hat nach dem II. Vatikanischen Konzil die zuvor fast ausschließlich von Frauen ausgeübte Tätigkeit der Seelsorgehelferin abgelöst. Diese gab es im deutschsprachigen Raum seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Erste Schritte in Richtung eines Berufes gehen auf das Engagement Wilhelm Wiesens und Margarete Ruckmichs in den 1920er Jahren zurück. 1928 kommt es zur Gründung der „Gemeindehelferinnenschule“ durch den Deutschen Caritasverband in Freiburg. Seit den 1970er Jahren gibt es den Zugang zum Beruf über das Fachhochschul-Diplom in Religionspädagogik. In dieser Zeit entsteht auch die Bezeichnung Gemeindereferent/Gemeindereferentin. Das Berufsbild der Gemeindereferenten ist mit dem der Pastoralreferenten verwandt, die Einsatzfelder sind oft ähnlich, für Pastoralreferenten wird allerdings ein Universitätsstudium in Theologie vorausgesetzt.

Durch die sich stark wandelnde religiöse Landschaft in Deutschland ist der Beruf vielen Veränderungen unterworfen. Die früher übliche Tätigkeit in nur einer Pfarrgemeinde weicht dem Einsatz in sogenannten Pfarrverbänden, Seelsorgeeinheiten oder Pfarreiverbünden sowie der so genannten Kategorialseelsorge (z. B. im Krankenhaus, beim Militär etc.). Neben der unmittelbaren pastoralen und religionspädagogischen Tätigkeit ist heute zunehmend auch die Begleitung und Qualifikation von Ehrenamtlichen sowie konzeptionelle Arbeit erforderlich. Nahezu alle Diözesen betonen heute die hohe Bedeutung des Berufes für ihre seelsorgliche Arbeit.

Um diesen Beruf ausüben zu können, ist ein religionspädagogisches Studium an einer Fachhochschule (mit Abschluss Diplom bzw. Bachelor in Religionspädagogik resp. Praktischer Theologie) oder an einer kirchlichen Fachschule/Fachakademie erforderlich; einige Diözesen akzeptieren auch einen theologischen Fernkurs. Die zweite Ausbildungsphase erfolgt in der anstellenden Diözese. Die (Erz-)Bistümer in Deutschland unterhalten hierzu eigene Ausbildungsleitungen, die auch über Zulassung, Berufsvorbereitung und Einstellung von Interessenten (mit-)entscheiden.

Das Studium dauert in der Regel 6 Semester und umfasst theologische, humanwissenschaftliche und spirituelle Inhalte. Im Anschluss hieran erfolgt eine zwei- bis dreijährige berufspraktische Ausbildung in den Diözesen; hierbei tragen die Auszubildenden die Bezeichnung Gemeindeassistent/Gemeindeassistentin. Die insgesamt also ca. sechs Jahre dauernde Ausbildung endet mit der zweiten Dienstprüfung in der jeweiligen Diözese; sie beinhaltet eine pastorale und eine schulische (Religionsunterricht) Prüfung, sowie eine schriftliche Abschlussarbeit

Ausbildungsstandorte in Deutschland sind Eichstätt, Mainz und Paderborn. In Paderborn gehört es zur Ausbildung, dass die Studenten ein Jahr gemeinsam im Pauluskolleg wohnen.

Quelle: Wikipedia

Gemeinde – Bilder

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