Pfarrer

 

Unser Pfarrer Andreas Eckert, Jahrgang 1971, wurde 2008 zum Priester geweiht. Seine erste Pfarrei übernahm er in Bad Lausick. Seit 2016 ist er Pfarrer in Großenhain und damit auch Pfarrer der Pfarrei Gröditz, die nach dem Tod von Pfr. Josef Sobeczko mit Großenhain zusammengelegt wurde.

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Das Wort Pfarrer geht auf das ältere Pfarre „Amtsbezirk eines Pfarrers“ zurück, das aus dem kirchenlateinischen par(r)ochia „Diözese“ entlehnt wurde, welches letztendlich auf griechisch παροικία, paroikía „Nachbarschaft, Aufenthalt in der Fremde“ zu παρά „in der Nähe, nahe bei“ und οἶκος „Haus, Heimat“ beruht.

Pfarrer ist ein Priester, der mit der Leitung von Gottesdiensten, der seelsorglichen Betreuung und in der Regel auch mit der Leitung einer Kirchengemeinde betraut ist.

Ein Pfarrer bekleidet in der Regel ein Pfarramt. In Mittel- und Norddeutschland wird der Pfarrer auch Pastor genannt (nicht zu verwechseln mit der Bezeichnung in Freikirchen). Der Begriff Stadtpfarrer ist ein heute seltener verwendeter Titel bzw. eine Anrede für den leitenden oder ranghöchsten Pfarrer innerhalb einer Stadt. Häufig wird in Großstädten ein leitender Dekan ernannt, gelegentlich mit den Titeln Stadtdechant, Propst oder Superintendent. Der früher in wenigen Regionen und Funktionen vorkommende Titel des Oberpfarrers ist nicht mehr gebräuchlich.

In der römisch-katholischen Kirche wird ein geweihter Priester vom Diözesanbischof zum Pfarrer ernannt.

Neben der Spendung der Sakramente und der Verkündigung des Wortes Gottes in Gottesdienst und Seelsorge gehört zum klassischen Gemeindepfarramt immer auch die Verwaltung einer Gemeinde, etwa das Pflegen der Kirchenbücher und die dienstrechtliche Aufsicht über die Mitarbeitenden.

Um Pfarrer werden zu können, muss ein Bewerber Theologie studiert und Examina nach den Kirchenordnungen abgelegt haben. In der Regel gibt es eine akademische und eine praktische Vorbereitungsphase für den Pfarrdienst. In der katholischen Kirche stehen vor der Priesterweihe die akademischen und nach einer Praxiszeit als Kaplan in einer Pfarrgemeinde die praktischen Prüfungen (Pfarrexamen). Ein Pfarramt wird verliehen, nachdem sich ein Priester einige Jahre im geistlichen Dienst bewährt hat.

Die Einführung eines Pfarrers in sein Amt bzw. in seine Gemeinde geschieht im Rahmen einer feierlich gestalteten Heiligen Messe. Dies soll bei der Gemeinde und beim Bewerber den Glauben stärken, dass Gott ihn in seinen Dienst beruft.

Neben dem Wirkungsbereich innerhalb einer Ortsgemeinde (Pfarrei) arbeiten Pfarrer auch in anderen Institutionen: Schulpfarrer, Krankenhauspfarrer, Gefängnispfarrer, Leiter karitativer Einrichtungen, Studenten-/Hochschulpfarrer, Studienleiter an Akademien, Wirtschafts- und Sozialpfarrer, Betriebsseelsorger, Militärpfarrer, Polizeipfarrer, Fernsehpfarrer, Medienpfarrer, Zirkuspfarrer oder Schaustellerpfarrer. Katholische Geistliche in solchen Funktionen erhalten den Titel „Pfarrer“ durch bischöfliches Dekret.

Katholischen Priestern ist seit 1983 durch das Kirchenrecht untersagt, öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen.

Quelle: Wikipedia.de

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